Mission Peak

Nach längerer Sendepause endlich mal wieder ein Update!

Viel Neues gibt es nicht zu berichten. In zwei Monaten läuft mein Mietvertrag aus, und es ist schon sicher, dass ich wieder umziehen werde. Die Armaturen aus den 60er-Jahren geben alle paar Monate den Geist auf, und schräg gegenüber ist eine Familie mit kläffendem Hund eingezogen, der besonders am Wochenende nervt. Mit offenem Fenster schlafen ist auch nicht wirklich drin, es sei denn, man möchte um 6 Uhr von den Nachbarn geweckt werden, die mit ihren Pickup-Trucks oder alten, lauten Rostlauben zur Arbeit fahren, direkt an meinem Schlafzimmerfenster vorbei. Immerhin etwas besser als die Klimaanlagen bei meiner letzen Wohnung, die ja die ganze Nacht durch liefen. Die Wirtschaftskrise hat auch ihre guten Seiten, die Mietpreise sind deutlich gesunken. Manche Apartmentkomplexe haben ständig freie Apartments und bieten die im Internet an, so kann man ganz gut den Markt verfolgen. Der gefühlte Durchschnittspreis für eine Zwei-Zimmerwohnung hier in Mountain View ist von ca. $1.500 im letzten Jahr auf $1.250 heruntergegangen. Ich werde versuchen, in der Nähe des Büros zu bleiben, es macht richtig Spaß, in der Sonne morgens durch die ruhige Stadt zu radeln.

Am Wochenende haben wir endlich mal wieder die Umgebung erkundet. Eine der netteren Wanderwege in der Gegend führt auf den Mission Peak im Osten der Bucht. Der Weg ist gut ausgebaut und man hat einen ununterbrochenen Ausblick auf die ganze Bucht, von San Jose im Süden nach San Francisco im Norden, was nur eine kleine Ansammlung von Hochhäusern ist.

Blick vom Parkplatz auf den Gipfel

Der Weg ist extrem beliebt, so dass am Wochenende der Parkplatz ab dem frühen Morgen voll belegt ist. Zum Glück findet man aber im nahe gelegenen Wohngebiet noch ausreichend Platz am Straßenrand. Grade als wie loswandern wollten, stellte ich fest, dass ich mal wieder die SD-Karte aus meiner Kamera genommen und vergessen hatte. Deshalb also nur leider Handy-Bilder. Immerhin habe ich es gemerkt bevor wir losgingen, so dass ich die Kamera nicht umsonst auf dem Rücken mitgeschleppt habe. Der Gipfel liegt immerhin auf über 800m und der Aufstieg dauert ca. 2 Stunden. Man merkt schon, dass die Luft oben frischer ist. Die Hügel sind übrigens nur im Winter so grün, der größte Teil des Jahres bestimmen Braun- und Gelbtöne das Bild.


Blick vom Gipfel auf die Bucht. In der Mitte eine der vielen Salzgewinnungsanlagen.

Noch keine Kommentare. Sei der erste!.

Kommentieren