“Spare the Air Day”

Heute war etwas anders, als ich in den Bus stieg: Der Geldverschluckautomat war abgedeckt, und daneben, wo normalerweise die Tageskarten zum Abreißen bereithingen, herrschte gähnende Leere. Trotzdem versuchte ich beim Busfahrer mein Token gegen eine solche Tageskarte einzutauschen, der mir aber nur mit der typischen Freundlichkeit eines Busfahrers das Wort “Free!” entgegenschleuderte. Kostenlos? Na gut, warum nicht. Nachdem ich mich hingesetzt hatte, kamen Zweifel auf. Ist das tatsächlich der richtige Bus? Ich hatte von Community-Bussen gelesen, die kostenlos waren. Aber draußen stand doch “55″ drauf? An den nächsten Haltestellen passierte neuen Mitfahrern das gleiche wie mir. Verzweifelt versuchten sie das bereitgehaltene Kleingeld loszuwerden, um dann erstaunt festzustellen, dass sie es behalten können. Auch beim Anschlussbus das gleiche Spiel. Ein asiatischer Junge wollte sogar die Abdeckung abnehmen, um seine Dollarscheine zu verfüttern, woraufhin ihm der Busfahrer fast auf die Finger haute und ihm “No! It’s FREE!” entgegenblaffte.
Im Büro recherchierte ich sofort im Internet: Ah, es ist “Spare the Air Day”, “Schont-die-Luft-Tag”. Dieser wird immer dann ausgerufen, wenn die Meteorologen im Silicon Valley eine hohe Ozonbelastung vorhersagen. Tatsächlich war gestern über Nacht die Temperatur von 23° auf über 30° angestiegen. An solchen Tagen sind dann Busse und Straßenbahnen den ganzen Tag, S-Bahn und Fähren bis 13 Uhr kostenlos. Nicht schlecht! Hat es jemanden bewogen, das Auto stehen zu lassen? Ich glaube nicht. Aber die armen Seelen, die auf den Bus angewiesen sind, haben sich sicher gefreut.
Ein weiteres Beispiel, um mit dem Vorurteil aufzuräumen, in den USA müsse man für alles und jeden zahlen: Die Bibliotheken. Diese sind kostenlos! Heute bin ich einfach in der Mittagspause in die wunderschön gelegene Stadtbücherei von Mountain View gegangen, habe eine Anmeldung ausgefüllt, meinen Führerschein vorgezeigt und direkt eine Karte erhalten, mit der ich nun unbegrenzt Bücher ausleihen kann. Kostenlos. Nur wenn man die Ausleihzeit überzieht (Bücher: vier Wochen, DVDs: eine Woche), muss man pro Tag eine Strafgebühr von $0.25 für Bücher bzw. $1 für DVDs zahlen. Ich habe mir sofort ein Buch ausgeliehen, um die langen Busfahrten erträglicher zu machen. Die Auswahl an Büchern ist zwar nicht ganz so berühmt, dafür gibt es aber auch Hörbücher, DVDs und CDs. Nicht schlecht!

Clubbing und Busfahren

Mittlerweile habe ich meinen neuen Führerschein erhalten (mit extrem rotstichigen Foto) und auch meine neue Bankkarte (leider ohne funktionierende PIN). Das erste Geld vom neuen Arbeitgeber ist auch schon auf dem Konto, nämlich die Umzugskostenerstattung und ein Vorschuss vom ersten Gehalt. Die Umzugsfirma wurde netterweise ebenfalls direkt von der Firma bezahlt. Der Job ist auch genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, meine größten Sorgen haben sich zerstreut.
So langsam habe ich also alles organisiert, bis auf eine wichtige Sache: Ein Auto. Heute musste ich meinen Mietwagen zurückgeben, und bin jetzt also Mitglied der niedrigsten Kaste in Kalifornien geworden, nämlich die der Fußgänger. Da ein Mietwagen mich ca. 200 Euro pro Woche kosten würde, und ich im Moment eigentlich nur zur Arbeit und zurück gelangen muss, werde ich das Experiment “Öffentliche Verkehrsmittel im Silicon Valley” wagen. Eigentlich ist es darum in dieser Gegend gar nicht so schlecht bestellt, das Bus- und Bahnnetz ist ausreichend dicht.
Erstes Zwischenergebnis: Der Hinweg zur Mietwagenstation dauerte ca. 20 Minuten mit dem Auto, der Rückweg 90 Minuten mit dem Bus. Wobei davon die Hälfte durch eine schlechte Verbindung verursacht wurde: Ich musste einmal umsteigen, und dieser Bus fährt am Sonntag nur alle 45 bis 60 Minuten. Also 45 Minuten Fahrtzeit sollte ich in der Woche schon einplanen, und das für ca. 10km, wenn man die ideale Strecke fährt. Nun gut, am Donnerstag ist hoffentlich meine Prämie auf dem Konto, und dann geht es direkt zum Autohändler (oder -markt). Ungünstig ist nämlich auch, dass der Busfahrer überhaupt nicht Wechseln kann. Beim Einsteigen stopft man seine Scheine und/oder Münzen in so einen Apparat, und wenn es ausreichend war, darf man einsteigen. Der Preis ist $1,75 pro Fahrt, fällig jedes Mal, wenn man in einen Bus einsteigt. Wenn man kein Kleingeld hat oder zumindest keine zwei Dollarnoten, ist man aufgeschmissen. Aber es gibt Abhilfe: Neben Tages- und Monatskarten (für mich leider ungünstig, da wir gerade Monatsende haben), gibt es bei ausgewählten Geschäften “Tokens” zu kaufen, eine Art spezielle Münzen, die man beim Busfahrer gegen eine Tageskarte tauschen kann. Ziemlich praktisch, nur musste ich stundenlang herumfahren, um einen Laden zu finden, der sowas hatte. Wie dem auch sei, ich hoffe, diese autolose Episode wird kurz bleiben. Aber wer weiß, vielleicht finde ich ja doch Gefallen am Busfahren…

Am Freitag fiel übrigens das gemeinsame Mittagessen mit Kollegen aus. Grund: Es ist Sommer, und da ist man angewiesen, jeden zweiten Freitag das Büro um halb drei zu verlassen. Leider war es der letzte “summer Friday” dieses Jahr. Aber nächste Woche gibt es trotzdem wieder das gleiche Spiel: Es handelt sich nämlich um ein “Feiertagswochenende”, denn am Montag ist Labour Day, also Tag der Arbeit, und vor solchen Wochenenden ist ebenfalls um halb drei Feierabend. Diese Regeln gefallen mir.

Am gestrigen Samstagabend machte ich mit meinem deutschen Kollegen das Nachtleben in Mountain View unsicher. Mit von der Partie war ein bayerischer Bekannter meines Kollegen, der vor vier Jahren hierher kam, ebenfalls mit der Absicht, erstmal nur zwei Jahre zu bleiben. Es ging in einen irischen Pub mit original irischen Barkeepern, allerdings mit mexikanischem DJ, der Latino und Black Music spielte. Die $5 Eintritt war es jedenfalls wert. Das 0,33l Heineken schlug allerdings mit $4,25 zu Buche, Reeperbahnverhältnisse also. Typisch Kalifornien: Rauchen war angenehmerweise nur in einem abgesperrten Außenbereich erlaubt, und um halb zwei sagte der DJ den “last call for alcohol” an, und der Club leerte sich merklich, um Punkt zwei dann komplett zu schließen. Sperrstunde. Eigentlich gar nicht so verkehrt, dann ist der Sonntag nämlich nicht ganz im Eimer…

Führerscheinprüfung

“It’s been a while, huh?” Der asiatische Beamte bei der Zulassungsstelle war etwas erstaunt, dass jemand seinen seit drei Jahren abgelaufenen Führerschein erneuern lassen wollte.
Ich war in aller Herrgottsfrühe um 8 Uhr beim DMV aufgeschlagen, und trotzdem war ich Nummer 38 in der Schlange. Der Herr am Empfang hatte mich schon darauf eingestimmt, dass ich vermutlich einen schriftlichen Test ablegen müsse, also habe ich während des Wartens wild das kleine Büchlein mit den Verkehrsregeln durchgeblättert und zwischendurch schnell nach einem Geldautomaten gesucht, weil ich dummerweise zu wenig Bargeld dabeihatte. Jetzt versuchte der Asiate, seinen Kartenleser dazu zu bringen, meine deutsche EC-Karte zu akzeptieren, natürlich ohne Erfolg. Kreditkarte? No. Check? Yes, of course! So altmodisch Schecks auch sein mögen, manchmal sind sie wirklich praktisch. Also den Scheck über 27 Dollar ausgestellt, kurz in die Schlange gestellt, die Fragen nach Kontaktlinsen oder Brille verneint, Foto gemacht und den Fragebogen in Empfang genommen. Im Gegensatz zu Fahranfängern, die 36 Fragen beantworten müssen und dabei sechs Fehler machen dürfen, muss man beim Erneuern des Führerscheins nur 18 Fragen beantworten, es werden einem aber nur drei falsche Antworten verziehen.
Der Testbereich war einfach eine etwas abgetrennte Ecke in der Schalterhalle, mit Stehtresen, an dem man seinen Test ausfüllt, ohne großartige Aufsicht. Ein Schild wies darauf hin, dass Mobiltelefone und Spicken verboten ist. Als das Telefon einer der Prüflinge klingelte, schlurfte ein älterer Herr in komischer Uniform herbei und bat, das Telefon doch bitte abzuschalten.
Absolut unvorbereitet war dieser Test gar nicht so einfach. Mindestens bei einer Frage aber hatte mir die Blitz-Lernerei beim Schlangestehen geholfen: Wenn man bergauf parkt, in welche Richtung soll man dann die Räder einschlagen? Weg vom Bordstein, natürlich.
Bei zwei Fragen war ich unsicher, diese ließ ich zunächst offen. Nach etwa zehn Minuten (Zeitlimit gab es übrigens keines) stellte ich mich in eine andere Schlange, um meinen Test korrigieren zu lassen. Mit einem orangen Filzstift markierte die Frau die falschen Antworten. Eine, zwei, drei.. vier. Ich fluchte, innerlich sah ich mich noch einmal 27 Dollar berappen, um den blöden Test zu wiederholen. “Sie haben vier Fehler. Also stelle ich Ihnen noch einmal eine Frage. Ich suche eine extra einfache raus… Ah, diese hier.” Es war eine von denen, die ich offengelassen hatte, und am Schluss vergessen hatte zu beantworten. “Sie stehen an einer roten Ampel. Die Ampel springt auf grün, aber es befinden sich immer noch Fahrzeuge auf der Kreuzung. Sie sollten (a) Warten bis alle Fahrzeuge die Kreuzung verlassen, bevor sie auf die Kreuzung fahren, (b) Nur dann losfahren, wenn Sie die Fahrzeuge sicher umfahren können, oder (c) auf die Kreuzung fahren und warten, bis der Verkehr sich auflöst.” (b) ist offensichtlich falsch, aber wer weiß was die Kalifornier für komische Regeln haben? Nach kurzem Zögern antwortete ich (a), und die Afroamerikanerin (ist das der politisch korrekte Ausdruck?) antwortete “Natürlich! Du würdest doch nicht da reinfahren wollen, oder?” Im Nachhinein kommt mir die Antwort klar vor, aber wenn man bei Gegenverkehr links abbiegen möchte, dann fährt man ja auch erstmal in die Kreuzung, oder? Naja, Hauptsache bestanden, in ein paar Wochen werde ich wieder einen offiziellen kalifornischen Führerschein in den Händen halten. Bis dahin muss ich mich mit einem ausgedruckten vorläufigen Führerschein zufriedengeben.

Hier sind übrigens die drei anderen Fragen, die ich falsch beantwortet hatte:

“Es ist illegal für eine Person im Alter von 21 Jahren oder älter, mit einer Blutalkoholkonzentration von ___% oder mehr zu fahren.”
(a) 0.10% (1 Promille)
(b) 0.08% (0.8 Promille)
(c) 0.05% (0.5 Promille)

“Wenn sich in der Mitte der Straße zwei gelbe Linien befinden, dann…”
(a) darf man links abbiegen, um in eine private Einfahrt zu fahren.
(b) befindet man sich auf einer zweispurigen Einbahnstraße.
(c) sollte man die Linien als feste Mauer betrachten und unter keinen Umständen überfahren.

“Ein Polizist bemerkt, dass einer Ihrer Mitfahrer nicht angeschnallt ist und erteilt Ihnen ein Bußgeld. Welche der folgenden Aussagen trifft zu?”
(a) Sowohl Sie als auch ihr Mitfahrer erhalten ein Bußgeld.
(b) Ihr Mitfahrer erhält das Bußgeld, egal wie alt er ist.
(c) Sie erhalten das Bußgeld, wenn der Mitfahrer 15 Jahre alt oder jünger ist.

Richtige Antworten: b, a, c

Einzug und der erste Strandbesuch

Freitags ist immer ein besonderer Tag, denn da geht die komplette Belegschaft zusammen essen, auf Firmenkosten. Jede Woche entscheidet ein anderer Mitarbeiter darüber, wo es hingehen soll. Diesmal war einer der Japaner in Downtown Mountain View das Ziel. Im Gegensatz zu den ansonsten sehr hohen Preisen ist dieser zumindest mittags wirklich erschwinglich: $1.50 für einen Softdrink, und ca. $11 für ein Gericht, z.B. 18 Sushi-Stücke (6x Thunfisch, 6x Gurke, 6x California Roll), für das ich mich dann auch entschieden habe. Exzellent! Da ist es fast günstiger, dort zu essen als selbst zu kochen: Tiefkühlpizza $6.98, Orangensaft $5.48 (100%, aus Konzentrat, Direktsaft ist natürlich noch teurer), sogar Toilettenpapier kommt mir hier teuer vor ($12 für 24 Rollen?). Naja, man muss sich daran gewöhnen.

Am Samstag bin ich dann in meine überteuerte “Luxuswohnung” gezogen. Ich habe bestimmt insgesamt eine Stunde nach der richtigen Einfahrt, dem richtigen Stellplatz in der Tiefgarage, meinem Kellerabteil, dem Briefkasten und dem richtigen Eingang gesucht. Der Komplex ist wirklich riesig. Danach ging es direkt zu IKEA in East Palo Alto. Dieses Städtchen hat eine der höchsten Kriminalitätsraten in Kalifornien und liegt interessanterweise direkt neben Palo Alto, einer der reichsten Gegenden Nordkaliforniens, wo z.B. die Stanford-Universität ihren Hauptcampus hat. Da ich die richtige Abfahrt verpasste, konnte ich direkt einen Eindruck von East Palo Alto gewinnen. Verbrechen konnte ich keines beobachten, nur die massive Polizeipräsenz wies auf die Probleme in dieser Gegend hin.

IKEA selbst war fast exakt so wie z.B. der in Hamburg-Schnelsen. Es war schon ein merkwürdiges Gefühl, die Treppen zum Ausstellungsraum hinaufzugehen, umgeben von genau dem gleichen IKEA-Krempel, nur statt in bleiche norddeutsche blickte ich in gebräunte mexikanische, indische und asiatische Gesichter. Alle Texte sind interessanterweise in Englisch und Spanisch gehalten, ein Zugeständnis an die Zielgruppe der mexikanischen Einwanderer? Der Laden war so voll wie an Samstagen zu den Zeiten, als Hamburg noch nicht zwei IKEAs hatte, und ich war wirklich froh, wieder draußen zu sein.

Heute dann ging es nach dem Ausfüllen des Übergabeprotokolls direkt nach Santa Cruz an den Strand. Ein Porsche hatte einen Auffahrunfall auf dem Freeway 17, deswegen gab es einen leichten Stau. Zuerst stattete ich der Universität von Santa Cruz einen Besuch ab, das habe ich vor sechs Jahren, als ich bereits einmal hier war, irgendwie nicht geschafft. Sie ist echt schön gelegen, inmitten eines Redwoods-Waldes in den Hügeln mit herrlichem Blick über die Stadt, und das Meer.

In der Innenstadt von Santa Cruz kommt man sich vor wie in einem Surfer-Film. Fast alle tragen nur Flipflops und Shorts. Ein älterer, braungebrannter, hagerer Mann mit Vollbart tänzelt auf Rollschuhen durch die Straßen. Ein weiterer fährt im Wolfskostüm mit Cape auf dem Fahrrad durch die Innenstadt. Merkwürdig.

An der langen befahrbaren Mole eine weitere Kuriosität: Pelikane. Riesige Vögel mit großen Schnäbeln, bei deren Anblick man sich wundert, wie sie überhaupt fliegen können. Das Können sie aber tatsächlich ziemlich gut. Von Zeit zu Zeit stürzen sie regelrecht ins Meer, wenn sie einen Fisch erspähen, und streiten sich dort dann mit Möwen und Seelöwen um die Beute. Diese lauern darauf nämlich auf bzw. direkt unter der Wasseroberfläche.

Auf der Strandpromenade befindet sich ein “Rummel” oder Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, Fressbuden und allem was dazu gehört, der Santa Cruz Boardwalk (siehe Foto oben), der gerade sein 100jähriges Bestehen feiert. Außerdem gibt es dort ein Dutzend Beachvolleyballfelder, auf denen gerade ein Turnier stattfand. Es gab also eine Menge zu sehen.

Aber das war noch nicht der Höhepunkt: Als ich auf dem Weg zurück zum Auto war (Parkuhr: 25 Cent pro 100 Minuten), kam ich an einem Fahrradgeschäft vorbei, das sich auf diese Beach Cruiser spezialisiert hatte. Dort schauten sich gerade ein paar Leute nach einem Fahrrad um, wie mir schien, und etwas weiter weg tuschelten zwei Mädchen: “Ist er das wirklich?” Ich schaute genauer hin, und dachte: “Den kennst du doch aus dem Fernsehen!” Okay, das Markenzeichen in Form einer um den Hals hängenden Wanduhr hat ebenfalls geholfen: Es handelte sich um Flavor Flav, Mitglied der Hiphop-Urgesteine Public Enemy, Ex-Freund von Brigitte Nielsen. Okay okay, man muss ihn nicht kennen. Ich hab mich trotzdem mit ihm fotografieren lassen.

Mietvertrag unterzeichnet

Soeben habe ich einen Mietvertrag unterzeichnet! Abends um sieben, weil “Leasing Consultant” Anna sowieso Überstunden machen wollte heute und morgen ihren freien Tag hat. Der Apartmentkomplex, der ein Problem mit meiner fehlenden Credit History hatte, hat sich nach langem Überlegen doch entschieden, sich einfach mit einer höheren Kaution als Ausgleich zufrieden zu geben. Es ist zwar etwas teurer als mein ursprüngliches Limit, aber die anderen vier Apartments, die ich heute besichtigt habe, waren nicht viel günstiger und viel schäbiger und hatten nicht solche Annehmlichkeiten wie Waschmaschine und Trockner im Apartment. Auch sonst passt eigentlich alles, nur die Gegend ist nicht ideal, denn ich muss 20 Minuten mit dem Auto zum Büro fahren, auf einer staugefährdeten Strecke.

Der Apartmentkomplex hat eine 30-Tages-Garantie: Wenn ich es mir innerhalb dieser Zeitspanne anders überlegen oder etwas besseres finden sollte, kann ich einfach wieder ausziehen, also ist es auf jeden Fall gut, erst einmal etwas sicher zu haben. Hier ist die Webseite: http://avaloncommunities.com/avaloncore/nfloor.asp?comm=125

Am Samstag werde ich einziehen, ich freue mich schon!

Ich habe mal so ein Warnschild fotografiert, das ich heute bei einem anderen Apartmentkomplex gesehen habe. Jeder Komplex mit Pool hat so ein Ding auf jeden Fall, vermutlich wegen des Chlors. Wenn aber ein Komplex ohne Pool so ein Schild stehen hat, dann ist wohl Vorsicht geboten, vermute ich.

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